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80% der Jugendlichen können News nicht von Werbung unterscheiden!

Wie schwer es Jugendlichen tatsächlich fällt, echte News von bezahlten Werbebotschaften im Netz zu unterscheiden, zeigt eine neue Stanford-Studie.

Starke Medienkompetenz im Netz wird ganz gerne bei Jugendlichen vermutet, da sie ja mit dem digitalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft aufgewachsen sind. Ältere hingegen hadern oft mit den Herausforderungen im Internet, so das gängige Vorurteil. Dass diese Annahme nicht zutrifft, zeigt sich aktuell an einer Studie der kalifornischen Stanford-Universität. Die Forscher untersuchten, inwieweit Schüler echte Nachrichten von reiner Werbung im Internet unterscheiden können. Das Resultat ist erschütternd.

Demnach konnten 80 Prozent der befragten Jugendlichen einen gesponserten Beitrag nicht von einer echten Nachricht unterscheiden – und somit gekaufte und journalistische Information nicht auseinanderhalten. „Insgesamt kann die Fähigkeit von Jugendlichen, über die Informationen im Internet nachzudenken, in einem Wort zusammengefasst werden – nämlich: düster“, heißt es im Vorwort. An der Befragung nahmen Schüler der Mittel- und Oberstufe sowie Studenten einiger Hochschulen teil. Zu bewerten waren Beiträge auf News-Webseiten, in sozialen Netzwerken sowie Blogs.

 

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