Personalisierte Werbung nervt!

Dank differenzierter Daten lassen sich massgeschneiderte Ads mobil ausspielen. Was für viele Werbetreibende ausgesprochen attraktiv wirkt, wird von den Empfängern durchwegs skeptisch gesehen, wie eine aktuelle Befragung zeigt.

Es sind ziemlich brisante Fakten, welche die in sechs Ländern durchgeführte Studie «The Reality Report» von Ogury liefert. Demnach empfinden 75% der Befragten massgeschneiderte Werbung, die passende Produkte oder Services auf Mobilgeräten zeigt, ausschliesslich als nervig und nur gerade jeder Zehnte bewertet diese als nützlich. Gemäss den Studienautoren legen die Ergebnisse nahe, dass die derzeit weit verbreitete Praxis der Personalisierung von Werbebotschaften ohne ausdrückliche Nutzereinwilligung problematisch ist. Nervig mache diese Art von Werbung indessen nicht allein die Personalisierung, sondern die dadurch empfundene Verletzung der Privatsphäre. Die daraus abgeleitete Empfehlung der Autoren ist ebenso klar wie einleuchtend. Werbetreibende und Publisher sollen Konsumenten vor eine unmissverständliche und faire Wahl stellen: Akzeptiert das Sammeln von Daten, um personalisierte Botschaften zu erhalten oder lehnt das Teilen der Daten ab und bekommt dadurch beliebige, oft irrelevante Werbung ausgepielt.

 

 

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